Besuch eines Events der Johanniter  zum Thema "Erste Hilfe am Kind"

Dieser Artikel enthält Werbung, ich wurde zu dem Event eingeladen, die Gestaltung des Artikels ist mir frei überlassen. 

 

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Erste Hilfe am Kind, die meisten denken gleich an das Schlimmste und dann kommt der Gedanke „Ach, mich trifft das schon nicht, meinem Kind passiert nichts…“. Was aber wenn doch? Ist man ausreichend vorbereitet und informiert? Oft geht es schnell und oft sind es zum Glück nur die kleineren Unfälle. Ich war zusammen mit zwei weiteren Bloggerkolleginnen von den Johannitern zu einem Workshop mit dem Thema „Erste Hilfe am Kind“ eingeladen. Bei meinen beiden Chaoskindern ein wirklich sinnvolles Event. Obwohl ich kurz nach der Geburt des Großen 2014 einen Erste Hilfe Kind Kurs gemacht habe musste ich feststellen, wie schnell solche Grundlagen auch wieder vergessen werden. Der Unterschied zwischen einem Kurs für Kinder und dem Kurs den jeder einmal beim Führerschein gemacht hat ist folgender. In dem Führerscheinkurs geht es hauptsächlich um die Erste Hilfe bei Unfällen und um die Reanimation. Bedeutet konkret:

  • Was mache ich bei einem Unfall?
  • Wie hole ich Hilfe?
  • Wie werden Wunden versorgt?
  • Wie verhalte ich mich bei Ohnmacht, Bewusstlosigkeit und Herzstillstand?

 

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Was kommt bei einem Kurs für Kinder hinzu?

Sichere Umgebung, Verhalten bei Krankheiten wie Fieberkrampf oder Pseudo Krup, Vergiftungen, Badeunfälle und die Unterschiede bei der Versorgung von Kindern und Erwachsenen.

Jetzt möchte ich euch aber auch erzählen welche Themen wir bei dem Event besprochen haben. Zuerst ging es um das Thema „Wie verhalte ich mich nach einem Unfall?“

Wir haben die fünf Glieder der Rettungskette besprochen und sind sie einzeln durch gegangen indem wir auch die stabile Seitenlage geübt haben.

 

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

  1. Sofortmaßnahmen (Absichern der Unfallstelle, Eigensicherung und lebensrettende Sofortmaßnahmen )
  2. Notruf absetzen
  3. Aktive erste Hilfe leisten
  4. Rettungsdienst
  5. Krankenhaus

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Als nächstes widmeten wir uns dann der Wiederbelebung. Wir reanimierten Puppen, Erwachsene, Kinder und Säuglinge. Zuerst wendeten wir die „Disko-Regel“ an, anschauen, Kontakt aufnehmen, anfassen.  Wir sprachen die Puppen also an, überstreckten den Kopf um den Atem zu testen und dann reanimierten wir sie. Kinder wurden zuerst fünf Mal beatmet, Erwachsene zwei Mal. Dann ging es zur Herzdruckmassage. Genau zwischen den Brustwarzen begannen wir zuerst zurückhaltend zu drücken bis wir dann den Dreh raus hatten. 30 Mal drücken und dann wieder zwei Mal beatmen, zwischendrin den Notruf absetzten und um Hilfe rufen, es entpuppte sich als Sport und anstrengender wie anfangs gedacht. 

 

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Als nächstes Thema kamen wir zu den Badeunfällen oder Unfälle die eine Kombination aus Kind und Wasser beinhalteten. Was für mich wirklich sehr interessant war, denn ich musste feststellen ich wusste vieles noch nicht. Was mich bis heute schockiert ist die Tatsache, dass kleine Kinder nicht zappeln und an der Wasseroberfläche rumhampeln sondern einfach unter gehen wie ein Stein wenn sie ins Wasser fallen. Zu dem wurden die Themen „nasses Ertrinken“ und „trockenes Ertrinken“, manche kennen es wohl auch unter erstem und zweitem Ertrinken.  Das war für mich ebenfalls neu und ich habe gelernt, auch wenn es nur ein kleiner Badeunfall war mit „kurz Kopf unter Wasser“, besser einmal checken lassen.

 

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Während des Events haben wir auch eine App getestet, diese App Kann sich jeder kostenlos runterladen.Die App heisst "Kindernotfall" von der Barmer und den Johannitern. Diese App führt durch die Themen des Kurses und ist als Auffrischung zu Hause oder als Informationsquelle für Eltern bestens geeignet. Die Johanniter bieten auf ihrer Homepage zusätzlich noch kostenlose Infoblätter zum Download. Alle Infos zu Kindernotfällen findet ihr hier: www.johanniter.de/kindernotfall

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

 

Während des Events gab es für unsere Kids eine Kinderbetreuung damit wir Mamis alles ganz entspannt und mit voller Aufmerksamkeit verfolgen konnten. Für unser leibliches Wohl wurde natürlich auch gesorgt

 

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Über die Johanniter Unfall Hilfe e.V.

Seit über 60 Jahren sind die Johanniter in verschiedensten sozialen und karikativen Bereichen unterwegs.

„Mit derzeit 20 000 Beschäftigten, mehr als 33 000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern und rund 1,3 Millionen Fördermitgliedern ist die Johanniter-Unfall-Hilfe eine der größten Hilfsorganisationen Europas und zugleich ein großes Unternehmen der Sozialwirtschaft.Die Johanniter-Unfall-Hilfe engagiert sich in den Bereichen Rettungs- und Sanitätsdienst, Katastrophenschutz, Betreuung und Pflege von älteren, kranken und geflüchteten Menschen, Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, Hospizarbeit und anderen Hilfeleistungen im karitativen Bereich sowie in der humanitären Hilfe im Ausland, etwa bei Hunger- und Naturkatastrophen.“ Quelle: http://www.johanniter.de/index.php?id=88213

 

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Auf dem Event lernte ich auch noch zwei liebe Bloggerkolleginnen kennen,

Inken von https://m.facebook.com/HypnoBirthing.InkenArntzen/  und

Katja von http://frau-piefke-schreibt.de/

 

 

 

 

Auch die beiden haben einen Bericht über den heutigen Tag geschrieben und haben auch noch ganz viele andere lesenswerte Berichte auf ihren Seiten. Besucht sie doch einmal, sie freuen sich auf euch.

 

Dem Artikel kann ich noch ergänzen, zehn Tage nach dem Event wurden meine Kenntnisse auf die Probe gestellt. Mein Sohn zog sich eine ordentliche Platzwunde zu. Ruhig ist man als Mama in dieser Situation definitiv nicht aber ich fühlte mich sicherer.

 

Vielen Dank an Johanniter für die Einladung und an crowdmedia für das Management und die Fotos

 

Foto: Mirjam Kilter

 

 

Hochbett

Lagerfeuer

Einhornkleid

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© Kathrin Linberger