Im kleinen wilden Schnergenland

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So die Herbstferien sind rum, wir sind wieder im Alltag und möchten euch unsere Urlaubslektüre vorstellen. Dieses Mal ist es ein Buch das wir nicht so schnell durch hatten sondern wirklich einige Zeit gebraucht haben. Es ist mit 235 Seiten allerdings auch ein echter Schinken im Kinderbuchbereich. Wir haben gute 3 Wochen benötigt und immer Abends vor dem Schlafen noch etwas gelesen. Kennt ihr die Geschichte bereits? Besonders ansprechend fand ich das Cover. Ich finde es ist richtig schön illustriert und man sieht dass mit den Kindern irgendwas passiert es geht um Kinder die vorher im dunklen schlimmen gelebt haben und dann durch eine Zauberforte in eine schöne Welt treten? So sieht das Cover zumindest aus. Das Buch ist im Thienemann-Esslinger Verlag  erschienen und der Klappentext lautet wie folgt.

 

„Tief im Wald gibt es einen magischen Ort voller wunderbarer feste und liebenswerter Bewohner: das Land der Schnerge. Oh doch diese Welt ist eben so zauberhaft wie gefährlich. Zusammen mit ihrem guten Freund, dem Schnerg Grobo, nehmen Pip und Flora es mit Wobsern, hinterlistigen Bäumen und fiesen Hexen auf. Werden sie den Weg zurück nach Hause finden?“

 

 

 

Richtig interessant wird es nun, mit dem Wissen das dieses Buch J.R.R. Tolkien zu der Geschichte des Hobbits inspiriert hat. Man muss auch dazu sagen, das Buch ist zwar so wie es ist eine Neuerscheinungen, die Geschichte ist aber schon alt. Bereits 1927 hat der Schriftsteller Edward A. Wyke-Smith die Geschichte in England zu Papier gebracht. Veronica Cossanteli hat die Geschichte frei nach erzählt, Uwe-Michael Gutzschhahn hat sie übersetzt und Paddy Donelly hat sie illustriert.

Im Buch selber gibt es auch immer mal wieder eine kleine Illustration, in der Regel sind die Seiten aber wirklich nur Text. Zum vorlesen eignet sich das Buch bereits ab Grundschulalter also auch ab erste Klasse. Zum selber lesen ist es denke ich je nach Kind ab vierte Klasse aufwärts machbar.

 

Worum geht es nun genau in dem Buch? Es geht um zwei Kinder. Flora und Pip  in Sunny Bay Home, einem Kinderheim. Das Kinderheim ist ein Heim für überflüssige und aus Zufall elternlose Kinder, also das hört sich schon sehr unschön und dunkel an. Dazu wird das Heim von einer Miss Watkyns geführt die auch nicht sonderlich sympathisch ist.

Eines Tages wird Flora entführt. Wer die entführen ist weiß keiner. Tipi leitet eine Rettungsaktion ein und bei dieser Rettungsaktion finden die Kinder eine magische Schwelle und ganz durch Zufall gelangen sie in das Schnergenland. In dem Schnergenland gibt ganz viele verschiedene Bewohner. Es gibt komische Bewohner die in Baumhäusern leben und auf eine Königin hören. Mit dieser feiern sie die tollsten Feste. Dazu gesellen sich Zimtbären, Squiesel und auch noch viele weitere Wesen. Faszinierend finde ich zum Beispiel auch die Gerte des Schicksals. Ein Zweig der sich in scharfes Stahl verwandeln kann

Die andere Seite ist die dunkle Seite. Es sind die Mächte der Finsternis. Eigentlich wäre es besser wenn die Kinder ihnen nicht begegnen aber ohne die wäre das Buch ja auch nicht so spannend. Gorbo steht den Kindern zur Seite, dieses Wesen schützt die Kinder und ist ein wenig schusselig.

Eigentlich ist es auch nicht nur ein Abenteuer das die Kinder erleben, sie stolpern geradezu von einem in das nächste. Sie bereisen tolle Orte und sind auf der Suche nach ihrem zu Hause.

Was meint ihr? Finden sie ein neues zu Hause in dem sie sich wohl und geliebt fühlen oder lehren sie zurück in das Kinderheim? Oder bleiben sie sogar in dem magischen Land?

Findet es heraus…. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen.

 

 

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© Kathrin Linberger