Mangrovia von Zoch

Mangrovia von Zoch

 

 

 

 

 

Ein Strategiespiel von ZOCH für die ganze Familie. Als ich Mangrovia das erste Mal gesehen habe, hat es mich optisch total angesprochen. Optisch ist auch, wie ich finde, direkt zu erkennen, dass es sich um ein Strategiespiel handelt.  Allerdings ist es von Niveau so, dass auch Kinder die gerne Strategiespiele spielen hier auch ab Grundschulalter mithalten können.

 

 

Das tropische und auch irgendwie mystische Design erweckt sofort das Spielinteresse. Bei solchen Spielen bin ich meist bei der Anleitung skeptisch, denn ich muss die Anleitung ja schon bei einfachen Kinderwürfelspielen mindestens zwei Mal lesen. Obwohl hier alles etwas mehr zu lesen ist, ist die Anleitung verständlich. Ich spiele auch gerne einfach los und lerne beim Spielen wie das Spiel geht. Ich denke nach so drei Runden zur Probe weiß dann auch jeder was er machen muss/sollte.

 

 

Ziel sind Häuptlingspunkte durch das Hütten bauen  mit Hilfe von Karten zu erlangen. Sowohl durch die gebauten  Hütten als auch durch das Sammeln von Amuletten können  Häuptlingspunkte  gesammelt werden. Der Häuptlingsweg ist der Steg aus Holz der einmal um das ganze Spielfeld rum geht.

 

 

 

 

 

 

Wie in jedem anderen Spiel bekommt jeder Spieler am Anfang eine Grundausstattung an Karten und Objekten und dann kann es losgehen.

 

Zuerst platzieren die Spieler Schalen. Jeder wählt der Reihe nach eine unbesetzte Kultstätte aus. Wenn alle Schalen weg sind geht es weiter. Ab vier Spielern hat jeder nur noch eine Schale zur Verfügung. Die Kulturstätten sind unten rechts auf dem Spielfeld, wo das Boot drum herum fahren kann.

Dann geht es los, es können Aktionen ausgeführt werden und das Boot fährt los.

Es gibt insgesamt sieben verschiedene Aktionen:

 

  • Graue Karte bedeutet, es muss eine Karte von den verdeckten Karten gezogen werden
  • Eine Hütte muss gebaut werden
  • Amulette müssen gesammelt werden
  • Weiße Karte bedeutet, es muss eine von den offenen Karten gezogen werden
  • Doppelhütte bauen (die Hütten sind direkt aneinander abgebildet)
  • Zwei Hütten bauen (die Hütten sind mit etwas Abstand abgebildet)
  • Der Orakelfelsen bestimmt den Spieler zum Startspieler und ermöglicht es, dass der Spieler die Paradiesvögel so anordnet wie er möchte.

 

 

 

 

 

Die Kultstätten sind nummeriert und so machen sich die Boote der Nummerierung nach auf den weg. Wenn eine Kultstätte besetzt ist stoppt das Boot um die dortige Aktionen auszuführen. Die Aktionen werden von links nach rechts nach einander durchgeführt. Es gibt noch Optionen, dort kann eine Aktion ausgewählt werden. Jedes Boot fährt die Kultstätte einmal auf dem Hinweg und einmal auf dem Rückweg an.

 

Ähnlich wie bei Monopoly findet man die Baukosten für eine Hütte auf dem Bauplatz. Die Baukosten setzen sich aus den Kostbarkeiten zusammen, den Amuletten und der Landschaftsart. Die Paradiesvögel müssen für den Bau auf den entsprechenden Landschaftsfeldern stehen.  Die Paradiesvögel fliegen oben links in dem Orakel. Bei manchen Hütten erhält man nach dem Bau Häuptlingspunkte. Für Hütten auf dem Pfahlplatz (das ist der umzäunte Platz unten mit der Statue in der Mitte) bekommt man zusätzlich noch Pfahlplättchen. Wenn zwei Hütten gebaut werden sollen dann funktioniert das wie bei einer Hütte, es muss nur eben zwei Mal hinter einander gemacht werden, es muss nicht auf einmal gemacht werden. Allerdings sieht das bei einer Doppelhütte anders aus. Es sind auf einmal doppelte Kosten, aber auch doppelte Belohnung.

 

 

 

 

 

Amulette werden abhängig von der Amulettleiste vergeben. Die Amulettleiste ist links unten.  Auf der Amulettleiste steigt man mit dem Bau einer Hütte jeweils einen Punkt auf. Steht man auf 0 bekommt man ein Amulett aus dem 1-Amulett Stapel. Bei 1 gibt es eins aus dem Beutel und bei 2 bis 5 gibt es die gezeigte Anzahlt aus dem Beutel. Auf roten Amulettfeldern, Steinplätzen und Pfahlplätzen darf keine Doppelhütte gebaut werden.

 

Es geht dann in die nächste Runde, der Spieler der obersten Kultstätte wird Startspieler ansonsten geht es reih um. Die Paradiesvögel müssen neu angeordnet werden und jeder Spieler bekommt seine Schalen zurück, die Kostbarkeiten und Landschaftskarten werden aufgefüllt.

So geht es dann Runde um Runde.

 

Das Spiel geht zu Ende sobald eine Runde zu Ende ist in der einer der Spieler seine letzte Hütte gebaut hat. Der Spieler mit den meisten Punkten hat gewonnen, bei einem Unentschieden entscheiden die Amulette.

 

Für die meisten Hütten auf dem Pfahlplatz gibt es 12 Punkte für den mit den zweit meisten 6 Punkte. Bei gleichvielen Hütten gewinnt der der als Erster dort war.

 

Bei dem Steinplatz wird anders ausgezählt. Der Steinplatz ist mittig rechts, einzäunt und in der Mitte ein Stern aus Steinen.  Ich muss meine eigenen Hütten zählen und dann zählen wie viele Hütten es insgesamt sind. Diese beiden Zahlen multipliziere ich dann. Die Punkte werden auf der Leiste markiert.

Auf dem Götterpfad werden die Reihen horizontal und vertikal gezählt. Der mit den meisten Hütten ist auf Platz eins und der zweite auf dem zweiten Platz. Bei einem Unentschieden gewinnt derjenige der der Statue am nächsten ist. Die Sonnen der Statuen zeigen die Punkte an. Auch diese werden direkt auf der Leiste markiert.

 

 

 

 

 

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Natürlich könnt ihr auch diesen und andere tolle Berichte jederzeit auf ToyFan nach lesen.

 

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© Kathrin Linberger