„Pfui Spucke Lama“ und „ich bin fast genau wie du“

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Diese Woche haben uns zwei neue Bücher aus dem Thienemann-Esslinger Verlag erreicht.
Aktuell sind wir nach wie vor zu Hause, seit sechs Wochen? Sieben Wochen? Ich habe mittlerweile das Zeitgefühl verloren. Auf jeden Fall ist es lange und wir haben eingeführt jeden Tag eine Vorleseeinheit zu machen. Jedes Kind darf sich dann ein Buch aussuchen und wir lesen entweder das ganze Buch oder ein oder zwei Kapitel je nachdem welches Buch es ist.
Die Kinder haben sich sehr gefreut, dass wir jetzt zwei neue Bücher zum Lesen haben. Als erstes haben wir „Pfui spucke Lama“ gelesen. Das Buch passt aktuell sehr gut, denn warum auch immer sind Lamas ja gerade total In. In dem Buch geht es um ein kleines Lama, das Lama sieht, dass eine Kirmes stattfinden soll. An einem Baum sieht es andere Tiere die Kirmes vorbereiten. Sie bauen eine merkwürdige Maschine. Das Lama würde sehr gerne mitmachen, es fragt die Tiere ob es mitmachen darf. Dann passiert es jedoch, das Lama spricht und spuckt sehr, sehr viel, die Tiere sind sehr nass und sehr verärgert. Sie möchten nicht, dass das Lama mitmacht. Das Lama versucht es ein paarmal und ist sehr traurig darüber, dass es nicht mitmachen darf.

 

 

 

 

Eines Nachts wird das Lama wach und sieht, dass ein Dieb die geheimnisvolle Maschine klauen will. Das Lama fackelt nicht lange und geht raus. Draußen tritt es auf einen Luftballon und weckt somit alle anderen Tiere auch auf. Alle sehen den Dieb und möchten die Maschine wieder zurückholen aber der Dieb ist so schnell. Auf einmal spuckt das Lama gezielt los und es spuckt auch ein zweites Mal. Es trifft den Dieb. Die Maschine ist damit gerettet und die Kirmes kann stattfinden. Alle Tiere sind nun stolz auf das Lama und das Lama hat am Ende sehr viele Freunde. Jeder möchte das Lama beim Kirschkernweitspucken in seinem Team haben.

In dem Buch geht es um Vorurteile, besondere Freundschaften und darum, dass jeder so gut ist wie er ist.

Das Buch ist extrem liebevoll gestaltet und hat wirklich tolle Grafiken. Auf jeder Seite gibt es ganz viele Details für die Kinder zu entdecken.

Das zweite Buch hat ebenfalls sehr tolle Illustrationen, hat jedoch nicht so viel Text wie das andere Buch. Der Text auf den Seiten ist sehr kurz gehalten, trotzdem erzählt das Buch sehr viel. In dem Buch geht es um Toleranz und Offenheit, wir sind alle anders und doch sind wir auch alle gleich. Ganz unauffällig und spielerisch werden den Kindern die Unterschiede zwischen den einzelnen Figuren aufgezeigt, dabei ist der Text stets wertefrei. Alle Figuren erleben wir als positiv, es ist keine Figur negativ behaftet, so dass einem als Elternteil klar wird, wir sind alle gleich, keiner ist besser, keiner ist schlechter darum geht es.


 

Einer ist groß, einer ist klein, einem ist warm, einem ist kalt, einer ist jung, jemand ist alt, manche sind leise und manche sind laut. Es gibt so viel zu entdecken alle sind so unterschiedlich und man findet dennoch viele Gemeinsamkeiten. Die Illustrationen sind sehr schön und sehr passend dazu und meine Kinder finden sie total ansprechend. Wenn man erst einmal die ersten paar Seiten gelesen hat, verstehen die Kinder auch sehr schnell worum es geht. Auf einem Bild regnet es, einer hat einen Regenschirm und einer steht im Regen, meine Kinder haben sehr schnell erkannt, dass es darum geht das einer trocken ist  und einer nass ist. Und so geht es auch auf den anderen Seiten, man kann dieses Buch sehr gut als aktives Buch bezeichnen finde ich, denn man kann aktiv mit den Kindern die Situation durchsprechen. Daher braucht das Buch auch gar nicht viel Text, die Kinder kommen meistens alleine darauf welche Unterschiede zwischen den verschiedenen Personen sind.
Beide Bücher sind für den Kindergartenbereich super geeignet. Vom Verlag sind sie auch beide ab drei Jahre angegeben. Aktuell gehören beide Bücher zu den Büchern die wir immer wieder lesen. Denn den Kindern gefallen sie sehr gut und wir freuen uns wirklich darüber unsere eigene kleine Büchersammlung um zwei so tolle Bücher erweitern zu können.

Hochbett

Lagerfeuer

Einhornkleid

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© Kathrin Linberger