Über den Tellerrand

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Wir dürfen euch einen tollen Bildband von Greg Segal vorstellen. Das Buch ist im Gabriel Verlag erschienen, dieser gehört zu dem  Thienemann-Esslinger Verlag. Als ich die Beschreibung des Buches bekommen habe, hat mich das Buch direkt interessiert. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich es im Buchladen wahrscheinlich nicht entdeckt hätte, da ich viel zu wenig nach Bildbänden stöbere.

 

Ich habe mir aber schon oft die Frage gestellt wie unsere Ernährung so ist. Ernähren wir uns ausgewogen? Gesund? Ich denke wir sind irgendwo in der Mitte, im Normbereich.

 

Ich finde es sehr interessant zu sehen was Kinder aus anderen Ländern und auch dem selben Land, sogar der gleichen Stadt so essen. Leider sieht man manchen Kindern auch eine ungesunde Ernährung an. 

 

 

 

 

Bei uns gibt es grundsätzlich nur Wasser zu trinken, ab und zu mal einen Saft aber das zähle ich zum Süßkram. Auch gibt es keine Tütensachen und Fertigessen. Das Maximum ist da schon die Tiefkühlpizza. Aber das liegt daran, dass ich diese Fertigessen und Tütenfix nicht vertrage.

 

Unser Brot backen wir oft selbst aber nicht immer, genauso wie die Brötchen. Kekse und Kuchen hingegen backe ich fast immer selber und auch sehr oft.

 

 

 

Das Eis mache ich am liebsten ebenfalls selbst in der Eismaschine. Bei den Brotdosen der Kinder und auch bei denen von uns Erwachsenen liebe ich den „Bento-Style“ und es gibt täglich was neues, gesund und abwechslungsreich.

 

Zum Frühstück essen wir gerne Brot mit Marmelade, Honig oder Avocado oder auch Müsli.

Mittags gibt es bei uns „nur“ Brot oder Kleinigkeiten wie ein Rührei mit Salat, Gemüsewaffeln oder den kleinen Rest vom Vortag.

 

 

 

Abends essen wir warm. In den letzten 8 Tagen haben wir folgendes gegessen:

  • Schichtfleisch mit Kartoffeln und Salat
  • Lasagne
  • Vegane Kokos Ingwer Linsensuppe
  • Fisch mit Kartoffelbrei und Spinat
  • Vom Grill Fleisch, Wurst, Maiskolben, Aubergine und Feta dazu selbstgemachte Kräuterbutter, selbstgebackenes Baguette und Salat
  • Gemüsesuppe mit Sternchennudeln
  • Nudeln mit Tomatensoße und Salat
  • Tacco Bowl (verschiedene Salate und Sprossen mit Mais und Bohnen, darin zerbrochene Taccos, Avocado und oben drauf Steak im Ofen und mit Kräutern gegart und scharf angebraten)

 

 

Obst haben wir auch einiges Verbraucht. Wassermelone, Bananen, Mangos, Äpfel, Erdbeeren

Snackgemüse haben wir auch verbraucht, Salatgurken und rote Paprika sind die Favoriten.

Aber natürlich auch Süßigkeiten. In 8 Tagen haben wir folgendes verbraucht:

  • Eine Tüte Lakritzschnecken
  • Eine Tüte Haribo
  • 1Liter selbstgemachtes veganes Himbeereis
  • Selbstgebackene Zimtschnecken
  • Streuselkuchen

Für die Brotdosen haben wir auf Grund von Corona nicht gebraucht aber ich will mal ein paar Beispiele nennen für eine Brotdose für einen halben Tag.

 

 

Kleine selbstgebackene Minibrötchen belegt mit Salat, Käse und kleinen selbstgemachten mini Fikadellen. Dazu Gurke und Tomate zum snacken, selbstgebackene Kekse und ein paar Nüsse.

 

 

 

Hefeschnecken mit Tomatensoße, Käse und Gemüse, eine kleine Salami, geschnittenen Apfel und ein paar Nüsse.

 

Aus dem Cakepopmaker kleine Teigkugeln mit Tomate und Mozarella gefüllt, kleine Wurst und Käse Spieße, Trauben und Mandarine.

 

 

Zucciniwaffeln, selbstgemachte Butterkekse, selbstgemachte kleine Frikadellen, Mango und Nüsse.

Gekochtes Ei mit einem Brot belegt mit Käse/Wurst und Salat, dazu Snackgemüse und Hüttenkäse.

Muffins aus Porridge, Erdbeeren mit Naturjogurt, kleine Laugenwaffeln.

 

Ich wüsste sehr gerne wie das aussehen würde wenn wir auf dem Boden liegen und unser ganzes Essen um uns herum. Natürlich ist nicht jeder Tag gleich aber ich denke im Schnitt ist es doch Ok.

 

Erschreckend finde ich selbst wenn ich im privaten Umfeld schaue wieviel Fertigprodukte und Fastfood gegessen wird und wie viele Süßigkeiten verbraucht werden.

 

Überraschend fand ich, dass Kinder aus armen Familien in Afrika, Südamerika und Indien sich meist gesünder ernähren wie die Reicheren. Die ärmeren Kinder essen mehr Gemüse und Obst wohin gegen die Reichen eher Markenprodukte wie Cola und KFC essen. Anders ist es in USA und auch in Deutschland. Die reicheren Menschen essen meist gesünder wie die ärmeren. Bei den ärmeren sind es viele Fertigprodukte während die reicheren eher frische gesündere Dinge essen.

 

Ein Buch das tolle Bilder mit vielen Infos zu den Menschen liefert, aber vor allem ein Buch, das zum Nachdenken anregt. Auf jeden Fall lesenswert.

 

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Lagerfeuer

Einhornkleid

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© Kathrin Linberger